Traumatherapie
" Trauma kann man nicht besiegen aber annehmen. Wenn Du es annimmst, bleibt Dir zwar eine Narbe für immer, aber es ist keine offene Wunde mehr."
(LorApis Pavla Kuhn)
Hier erfährst Du:
- Mein Kindheitstrauma
- Was ist Trauma?
- Anzeichen eines Traumas
- Trigger
- Mein Konzept für Dich
Mein Kindheitstrauma
Wie oft habe ich mir schon gewünscht, leichter zu sein. Leichter von Problemen, leichter von Ängsten, leichter von Zweifeln, Selbstzweifeln usw.
Wie oft habe ich mir gewünscht, physisch leichter zu werden, also weniger zu wiegen. Aber eines Abends ist folgendes passiert: Ich lag im Bett, starrte die Decke an und konnte nicht einschlafen.
In dieser Stille fühlte ich eine unendliche Dankbarkeit in mir. Dankbarkeit für meine Kilos. Mir wurde bewusst, dass sie mich durch schwere Zeiten getragen haben. Sie haben mich beschützt, als ich von der Leiter gefallen bin und wie durch ein Wunder keinen Bruch erlitten habe.
Ich habe in
diesem Moment verstanden, dass diese Kilos für mich Schutz sind, und das seit meiner Kindheit.Seit meiner Kindheit trage ich mein Trauma mit mir.
Seit meiner Kindheit trage ich mein Trauma mit mir. Mein Vater hatte Alkoholprobleme und ich habe sehr häufig häusliche Gewalt erlebt. Ich hatte schreckliche Angst um meine Mutter. Ich hatte Angst, dass sie unter der gewalttätigen Hand meines Vaters sterben würde. Dieses Trauma begleitet mich bis heute, weil es nichts ist, was ich besiegen will oder kann.
Der Begriff Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet Verletzung. Aufgrund dieser Verletzung entwickeln wir bestimmte Verhaltensweisen und Schutzbarrieren. Diese schränken unsere Lebensqualität ein, z. B. bestimmte unbegründete Ängste, Körperreaktionen, die man nicht richtig zuordnen kann und Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Ich habe mein Trauma angenommen, akzeptiert, zugelassen, dass es zu mir für immer gehört. Es gehört zu meiner Biografie und ich lerne damit ein für mich "gutes" Leben zu führen. Diese Narbe geht nicht weg, aber es ist keine offene Wunde mehr. Man kann bei dem Trauma sozusagen die daraus resultierenden Folgen heilen. Ich habe gelernt, dass Trauma nichts ist, wofür ich mich schämen muss oder die Schuld trage.Meine Kindheit war sicherlich ausschlaggebend für meinen Beruf und das aus einem Grund:
Weil ich mir mehr Leichtigkeit für Dich wünsche.
Leichtigkeit im Umgang mit Deinen Traumata, Ängsten, Zweifeln und Sorgen.
"Trauma mag Wunden hinterlassen, aber in der Heilung findest Du Deine wahre Stärke."
Lass uns gemeinsam Deine wahre Stärke finden. Komm mit mir… Ich lade Dich ein auf Deine Reise zu Deinem wahren ICH...
Ich wünsche mir mehr Leichtigkeit für Dich...
Was ist Trauma?
(Schaue bitte auch hier- Bindungstrauma)
Ein Trauma wird häufig als seelische oder emotionale Verletzung beschrieben, die durch ein extrem belastendes oder lebensbedrohliches Ereignis verursacht wird. Solche Ereignisse können Unfälle, Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse, körperliche oder seelische Gewalt sowie schwerwiegende Verluste umfassen.
Diese "Verletzung" kann tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen und das emotionale Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigen, ähnlich wie eine körperliche Verletzung den Körper beeinträchtigen kann.
Anzeichen eines Traumas
Ein Trauma kann sich durch verschiedene Symptome äußern, die sowohl psychischer als auch physischer Natur sein können. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:
😨 Angstzustände: Übermäßige Sorgen und Ängste, die nicht durch normale Alltagsereignisse erklärbar sind.
🥱 Schlafstörungen: Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen, Alpträume und nächtliches Erwachen.
🔄 Flashbacks: Wiedererleben des traumatischen Ereignisses, als würde es erneut geschehen.
😡 Reizbarkeit und Wutausbrüche: Übermäßige Reaktionen auf kleine Auslöser, schnelle Gereiztheit oder plötzliche Wutausbrüche.
🤕 Körperliche Beschwerden: Kopf- oder Bauchschmerzen, Muskelverspannungen oder andere körperliche Symptome, die ohne erkennbare medizinische Ursache auftreten.
🧱 Gefühl der Isolation: Rückzug von sozialen Kontakten und Aktivitäten, das Gefühl, emotional abgeschnitten oder isoliert zu sein.
Traumatisierte Menschen sind oft im täglichen Leben getriggert.
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"Trigger"
ist "Auslöser". Ein Auslöser kann eine Situation, ein Ereignis oder ein Reiz sein, der bei einer Person eine starke emotionale oder physische Reaktion hervorruft, oft in Zusammenhang mit einem traumatischen Erlebnis.
Was bedeutet es in der Praxis?
Plötzliches Auftreten von Ängsten, sich unwohl fühlen, eine Überflut von
Emotionen, ein Gefühl von Hilflosigkeit und Verzweiflung. Für betroffene
Menschen ist es schwer, sich wieder zu fangen. Ich spreche aus eigenen
Erfahrungen.
In meiner Geschichte das Kälbchen (diese Geschichte findest Du in meinem BLOG) beschreibe ich die Symptome, die auftreten können, wenn man getriggert wird.
Hier ein kurzer Überblick:
- Ich war hilflos - hilflos war ich auch als Kind, wenn ich meine Mama nicht beschützen konnte von meinem Vater
- Ich habe mich verlassen/alleine gefühlt - Wenn mein Vater bei uns zu Hause gewalttätig war, hat keiner von den Nachbarn die Polizei gerufen oder sonstiges. Wir waren auf uns gestellt, alleine, meine Mama und meine zwei Schwestern. So habe ich mich auch an dem Abend gefühlt, keiner hilft!!!
- Ich hatte Angst - so wie in meiner Kindheit, jeden Tag, dass etwas Schlimmes passiert. Ich wusste nicht, was mit der Armer Kuh ist? Ob noch etwas Schlimmes bis morgen früh passiert.
- Ich fühlte mich schuldig - Das ist ein sehr häufiges Symptom, wenn man ein Trauma erlebt hat. Man fühlt sich für die Situation schuldig, weil man denkt, dass man die Dinge besser machen könnte und damit die Situation verhindert.
Deswegen ist es sooooo wichtig, wie man handeln soll, wenn solche Situationen auftreten, um ein qualitativ besseres Leben zu führen.
Mein Konzept für Dich
Mein Konzept für Dich und Dein Trauma:
- Analyse und ein Ort nur für Dich: Ich werde Dir viele Fragen stellen, um Zusammenhänge zu erkennen und Dich besser auf Deinem Weg zu unterstützen. Wir werden einen sicheren Ort für Dich schaffen, an dem Du Kraft schöpfen, Dich ausruhen und Dich geborgen sowie sicher fühlen kannst.
- Körperarbeit: Hier werden wir mit Deinem Körper und Deinem Trauma arbeiten. Ich erkläre Dir, welche wichtige Rolle Dein Körper in diesem Zusammenhang spielt und wie er mit Dir kommuniziert. Wir werden mit Entspannungstechniken arbeiten, die Du in Deinem Alltag einfach anwenden kannst.
- Traumarbeit: Du wirst bereit sein, Dich Deinem Trauma zu stellen und "Hallo" zu sagen. Wir werden die Kernsituation, in der alles begann, lösen und das traumatische Erlebnis Stück für Stück bearbeiten. Dabei werden wir Deine Trigger erkennen und Strategien entwickeln, wie Du mit ihnen umgehen kannst.
Unabhängigkeit: Was mir wichtig ist, Dir alles in die Hand zu legen, dass Du mit Deinem Trauma in der Zukunft leichter umgehen kannst und keine Abhängigkeit von Therapien verspürst. In Deinem Leben werden Dich die Situationen herausfordern und ich rüste Dich so aus, dass Du immer Dein Handwerkerkasten (Notfallhilfe für Dein Trauma) bei Bedarf auch ALLEINE benutzen kannst. Ich wünsche mir, dass Du Dich mit allen Deinen Facetten liebst, wie ich es gelernt habe. Es geht und Du schaffst das, ich glaube an Dich.